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Defibrillatoren für Feuerwehrhaus und Sportheim

"Von Laien  einfach zu bedienen"

Zwei Defibrillatoren gibt es seit kurzem in der Gemeinde Fahrenzhausen: Die Feuerwehr und der FCA Unterbruck haben dank großzügiger Unterstützung der Gemeinde sowie Immobilien Kirmayer ein solches Gerät angeschafft.

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen. Schnelle Hilfe durch frühe Defibrillation kann bei einem solchen Notfall lebensrettend sein. Deshalb haben die Freiwillige Feuerwehr Fahrenzhausen - Viehbach und der FCA Unterbruck auf Anregung von Angelika Kirmayer vom gleichnamigen Immbilienbüro in Fahrenzhausen einen "Defi" angeschafft. Möglich wurde dies durch die großzügige Unterstützung der Gemeinde Fahrenzhausen, die 60 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von knapp 3800 Euro übernommen hat, und Immobilien Kirmayer, die sich am Defibrillator der Feuerwehr mit den restlichen 40 Prozent beteiligt hat.

Wenn das Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung, sprich ins sogenannte Kammerflimmern, fällt, kann der schnelle Einsatz eines Defibrillators Leben retten. Das Gerät gibt Elektroschocks ab, die den normalen Herzrhythmus wiederherstellen sollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um bis zu zehn Prozent. Umso wichtiger ist es, dass solche Frühdefibrillatoren schnell zur Hand und von jedem zu bedienen sind. Vor diesem Hintergrund wurden die beiden Geräte beschafft.

Ein "Defi" ist im Sportheim in Unterbruck montiert, der zweite im Feuerwehrhaus in Fahrenzhausen (links neben der Eingangstüre). "Diese beiden Defis sind für die Bevölkerung zugänglich und auch von jedem Laien einfach zu bedinen, da sie mit einer Sprachsteuerung ausgestattet sind. Somit ist es so gut wie unmöglich, Fehler zu machen", sagt FFW - Vorsitzender Reinhard Jäger. Dennoch: In den kommenden Wochen werden die Kameraden der Feuerwehr auf den Defibrillator geschult. Und auch allen interessierten Bürgern wird demnächst eine Einweisung auf das Gerät angeboten.

Gut zu Wissen:

Der Defibrillator, der im Feuerwehrhaus in Fahrenzhausen gleich links neben der Eingangstüre angebracht wurde, ist mit Hilfe des Feuermelders zu erreichen: Erst die kleine Scheibe des roten Feuermelders links neben der Eingangstüre einschlagen und dann den schwarzen Knopf drücken. Dadurch werden sowohl der Türöffner als auch die Sirene ausgelöst. "Somit ist es auch gewährleistet, dass auch schnelle Hilfe unsererseits zur Verfügung steht", teilt FFW - Vorsitzender Reinhard Jäger mit.

 

 

Mit freundlicher Erlaubnis des Freisinger Tagblattes